Tierheilkunde Herzenssache

Tierheilbehandlungen und Schulungen für Tierhalter



Homöopathie

Homöopathie“ ist die Bezeichnung für eine eigenständige medikamentöse Heillehre, die von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann (11.04.1758 – 01.07.1843) vor mehr als 200 Jahren begründet wurde.    
Die homöopathische Lehre unterscheidet sich durch ihre „Grundsätze“ von allen anderen Heillehren bzw. Heilverfahren. Die Homöopathie lehrt, dass das Ziel der homöopathischen Behandlung eines Erkrankten die Heilung ist. Alle anderen medikamentösen Behandlungsmethoden sind dagegen gegen Symptome gerichtet.    
Das Ähnlichkeitsgesetz lautet: „Was Menschen krank machen kann, kann unter bestimmten Voraussetzungen kranke Menschen auch heilen.“ Solche Beobachtungen wurden schon bei den Ärzten in der Antike (z. B. Hippokrates) gemacht. Sie berichteten von Heilungen, nachdem der Kranke giftige Stoffe von Pflanzen, Mineralien oder Tieren stammend, eingenommen haben.  
Hahnemann ist der erste, der durch Versuche an gesunden Menschen die Richtigkeit dieses Gesetzes festgestellt und bewiesen hat. Er prüfte zuerst an sich, später an mit anderen weitgehend gesunden Menschen, dass Arzneien bestimmte Symptome hervorrufen. Wenn er nun Kranken mit solchen Symptomen diese geprüfte Arznei verabreichte, stellte er fest, dass die Heilung nach diesem Prinzip erfolgte.  
Hahnemann nannte dieses Gesetz     

Similia similibus curentur“,

  was „Ähnliches ist mit Ähnlichem zu (behandeln) heilen“, bedeutet.


Unterschied zwischen der homöopathischen Lehre von den anderen medizinischen Lehren

Die Schulmedizin

Die Homöopathie

- sucht die Krankheit in dem Menschen
 - Krankheit ist durch fremde eindringende Bakterien/Viren (Infektion) verursacht oder durch Einwirken äußerer Emotionen
- behandelt die Krankheit
- die Behandlung mit gegenwirkender Medizin – stark und mit starken Nebenwirkungen verbunden – hat nur lindernde, keine heilende Wirkung
- die Behandlung gegen ein Symptom z.B. gegen Husten, Schnupfen, Schmerzen (pauschale Behandlung) ist für alle das gleiche Mittel


- sieht die Ursache der Erkrankung   in dem Menschen selbst
- Krankheit ist die charakteristische  Über- oder Unter-Reaktion des Menschen auf sein Umfeld/Umwelt 
- behandelt den einzelnen Kranken  selbst bzw. seine entglittenen Emotionen
- die Behandlung mit dem homöopathischen Arzneimittel hat eine  heilende Wirkung ohne Nebenwirkung
- die Behandlung ist individuell,  d. h. die Gesamtheit aller geäußerten Beschwerden werden als Einheit angesehen.  Die gesamten Beschwerden eines Kranken drücken  alle seine Eigenarten bzw. seine Wesensart aus.


All dies gilt natürlich auch für unsere tierischen Mitbewohner und lässt sich auf sie übertragen. Die Erfolge sprechen für sich. Ein großer Vorteil liegt darin, dass die Tiere uns und sich auch nichts vormachen können, so dass man annehmen könnte, der Glaube würde Berge versetzen. Tiere können schließlich nicht an das Glauben, was wir ihnen eingeben.